Osteopathie für Kinder


Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht  für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.
Neben Faktoren aus den vorangegangenen Entwicklungsphasen (siehe auch „Osteopathie für Säuglinge“) können gerade in diesem Lebensabschnitt unter anderem folgende Aspekte deutlich werden, die osteopathisch gut behandelt werden können.

Bewegungsapparat
  • Statische Auffälligkeiten oder Schmerzen auf Höhe des Rumpfes oder der Beine haben unterschiedlichste Ursachen, wie z.B. ein Ungleichgewicht von Muskel-Sehnen- und Faszienstrukturen, Störung auf Ebene der Steuerung (Gehirn, Rückenmark) oder seiner Nachbarschaft (Knochen, Membrane)
  • Wachstumsverzögerungen oder Wachstumsschmerzen
  • Schiefhals
  • Behandlung von Unfallfolgen
Weiteres finden Sie auch unter „Osteopathie für Jugendliche“.


Zähne, Kiefer und Kiefergelenk:
Informatinen hierzu finden Sie auf der Seite „Osteopathie für Jugendliche“.

Infektanfälligkeit oder chronische Entzündungen
  • der Atemwege; sie sind embryologisch Teil des Magen-Darmtraktes. Der größte Teil der Immunkompetenz ist in bestimmten Strukturen des Dünndarmes anwesend. Ein gut funktionierender Darm ist auch deshalb von sehr großer Bedeutung.
  • der Blase; die Umgebung des kleinen Beckens prägt die Funktion der Blase einerseits. Andererseits gibt es viele andere Aspekte, die ebenfalls ihren Einfluss haben.
  • Mittelohrentzündung.
Das unspezifische und spezifische Immunsystem ist Teil des embryonalen Bindegewebes und ist somit für osteopathische Verfahren sehr empfänglich.


Psycho-motorisches Ungleichgewicht
  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom); dieser recht strapazierte Symptomenkomplex hat vielschichtige Ursachen, welche in die verschiedensten umgebenden Einflüsse des Kindes hineinreichen. Sicherlich Grund genug, nicht nur mit Medikamenten zu arbeiten, welche die Symptome dämpfen, deren chemische Langzeitwirkungen jedoch noch gar nicht voll absehbar sind.
  • Schulische Schwierigkeiten, wie Lernprobleme und Konzentrationsschwäche, „Schreibkrampf“
  • Probleme mit Wahrnehmung oder Selbsteinschätzung.


Einen Fragebogen zur Anamnese für die Erstbehandlung finden Sie unter „Downloads“ in der Navigationsleiste.


Allgemeines zur Osteopathie erfahren Sie unter dem Stichwort „Humanosteopathie“ in der Navigationsleiste.


Literaturhinweis:
Titel: Osteopathie – so hilft sie ihrem Kind
Autoren: Christoph Newiger und Birgit Beinborn
Verlag: TRIAS
ISBN: 9783830432890